§ 119a GVG

Gerichtsverfassungsgesetz vom 27. Januar 1877
[1. Januar 2018]
1§ 119a. [1] Bei den Oberlandesgerichten werden ein Zivilsenat oder mehrere Zivilsenate für die folgenden Sachgebiete gebildet:
  • 1. Streitigkeiten aus Bank- und Finanzgeschäften,
  • 2. Streitigkeiten aus Bau- und Architektenverträgen sowie aus Ingenieurverträgen, soweit sie im Zusammenhang mit Bauleistungen stehen,
  • 3. Streitigkeiten über Ansprüche aus Heilbehandlungen und
  • 4. Streitigkeiten aus Versicherungsvertragsverhältnissen.
[2] Den Zivilsenaten nach Satz 1 können neben den Streitigkeiten aus den in Satz 1 Nummer 1 bis 4 genannten Sachgebieten auch Streitigkeiten nach § 119 Absatz 1 zugewiesen werden.
Anmerkungen:
1. 1. Januar 2018: Artt. 5 Nr. 4, 10 S. 2 des Gesetzes vom 28. April 2017.

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