§ 340o HGB. Festsetzung von Ordnungsgeld

Handelsgesetzbuch vom 10. Mai 1897
[26. Juni 2021]
1§ 340o. Festsetzung von Ordnungsgeld. 2[1] Personen, die
  • 31. als Geschäftsleiter im Sinne des § 1 Absatz 2 Satz 1 des Kreditwesengesetzes eines Kreditinstituts oder Finanzdienstleistungsinstituts im Sinne des § 340 Absatz 4 Satz 1, oder als Geschäftsleiter im Sinne des § 2 Absatz 36 des Wertpapierinstitutsgesetzes eines Wertpapierinstituts im Sinne des § 340 Absatz 4a Satz 1, oder als Geschäftsleiter im Sinne des § 1 Absatz 8 Satz 1 und 2 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes eines Instituts im Sinne des § 340 Absatz 5 oder als Inhaber eines in der Rechtsform des Einzelkaufmanns betriebenen Finanzdienstleistungsinstituts im Sinne des § 340 Absatz 4 Satz 1 oder Wertpapierinstituts im Sinne des § 340 Absatz 4a Satz 1 den § 340l Absatz 1 Satz 1 in Verbindung mit § 325 Absatz 2 bis 5, die §§ 328, 329 Absatz 1 über die Pflicht zur Offenlegung des Jahresabschlusses, des Lageberichts, des Konzernabschlusses, des Konzernlageberichts und anderer Unterlagen der Rechnungslegung oder
  • 2. als Geschäftsleiter von Zweigniederlassungen im Sinn des § 53 Abs. 1 des Kreditwesengesetzes § 340l Abs. 1 oder Abs. 2 über die Offenlegung der Rechnungslegungsunterlagen
nicht befolgen, sind hierzu vom Bundesamt für Justiz durch Festsetzung von Ordnungsgeld anzuhalten.
4[2] Die §§ 335 bis 335b sind entsprechend anzuwenden.
Anmerkungen:
1. 1. Januar 2007: Artt. 1 Nr. 34, 13 Abs. 2 Halbs. 1 des Gesetzes vom 10. November 2006.
2. 10. Oktober 2013: Artt. 1 Nr. 5 Buchst. a, 4 des Gesetzes vom 4. Oktober 2013.
3. 26. Juni 2021: Artt. 7 Abs. 2 Nr. 7, 8 Abs. 1 des Gesetzes vom 12. Mai 2021.
4. 10. Oktober 2013: Artt. 1 Nr. 5 Buchst. b, 4 des Gesetzes vom 4. Oktober 2013.

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