§ 10 BMG. Auskunftsrecht der betroffenen Person

Bundesmeldegesetz (BMG) vom 3. Mai 2013
[7. April 2021]
1§ 10. 2Auskunftsrecht der betroffenen Person.
3(1) Vor der Erteilung der Auskunft an die betroffene Person nach Artikel 15 der Verordnung (EU) 2016/679 hat die Meldebehörde die Identität der betroffenen Person zu überprüfen.
4(2) Sofern die Auskunft elektronisch erteilt wird, ist sicherzustellen, dass Maßnahmen nach den Artikeln 24, 25 und 32 der Verordnung (EU) 2016/679 auch im Bereich der Verschlüsselungstechnik und der Authentifizierung getroffen werden, um den Datenschutz und die Datensicherheit zu gewährleisten, insbesondere im Hinblick auf die Vertraulichkeit und die Unversehrtheit der Daten, die im Melderegister gespeichert sind und an die betroffene Person übermittelt werden.
(3) 5[1] Die Identität des Antragstellers ist mittels des elektronischen Identitätsnachweises nach § 18 des Personalausweisgesetzes, § 12 des eID-Karte-Gesetzes oder § 78 Absatz 5 des Aufenthaltsgesetzes oder mittels eines Identitätsbestätigungsdienstes nach § 6 Absatz 1 des De-Mail-Gesetzes vom 28. April 2011 (BGBl. I S. 666) in der jeweils geltenden Fassung in Verbindung mit einer sicheren Anmeldung nach § 4 Absatz 1 des De-Mail-Gesetzes zu überprüfen. 6[2] Alternativ kann die Identität des Antragstellers anhand einer qualifizierten elektronischen Signatur überprüft werden.
Anmerkungen:
1. 1. November 2015: Artt. 1, 4 S. 1 des Gesetzes vom 3. Mai 2013.
2. 26. November 2019: Artt. 16 Nr. 9 Buchst. a, 155 Abs. 1 des Gesetzes vom 20. November 2019.
3. 26. November 2019: Artt. 16 Nr. 9 Buchst. b, 155 Abs. 1 des Gesetzes vom 20. November 2019.
4. 7. April 2021: Artt. 1 Nr. 4, 8 Abs. 1 des Gesetzes vom 15. Januar 2021.
5. 1. November 2019: Artt. 5 Abs. 2, 6 Abs. 1 des Gesetzes vom 21. Juni 2019.
6. 29. Juli 2017: Artt. 11 Abs. 4, 12 Abs. 1 S. 1 des Gesetzes vom 18. Juli 2017.

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