§ 925 BGB. Auflassung

Bürgerliches Gesetzbuch vom 18. August 1896
[1. Januar 2002]
1§ 925. 2Auflassung.
3(1) [1] Die zur Übertragung des Eigentums an einem Grundstück nach § 873 erforderliche Einigung des Veräußerers und des Erwerbers (Auflassung) muß bei gleichzeitiger Anwesenheit beider Teile vor einer zuständigen Stelle erklärt werden. 4[2] Zur Entgegennahme der Auflassung ist, unbeschadet der Zuständigkeit weiterer Stellen, jeder Notar zuständig. 5[3] Eine Auflassung kann auch in einem gerichtlichen Vergleich oder in einem rechtskräftig bestätigten Insolvenzplan erklärt werden.
(2) Eine Auflassung, die unter einer Bedingung oder einer Zeitbestimmung erfolgt, ist unwirksam.
Anmerkungen:
1. 1. Januar 1900: Erstes Gesetz vom 18. August 1896, Art. 1 des Zweiten Gesetzes vom 18. August 1896.
2. 1. Januar 2002: Artt. 1 Abs. 2 S. 3, 9 Abs. 1 S. 3 des Gesetzes vom 26. November 2001.
3. 1. April 1953: Artt. 3 Nr. 1, 6 des Gesetzes vom 5. März 1953.
4. 1. Januar 1970: §§ 57 Abs. 3 Nr. 3, 71 des Gesetzes vom 28. August 1969.
5. 1. Januar 1999: Artt. 33 Nr. 26, 110 Abs. 1 des Gesetzes vom 5. Oktober 1994.