§ 80 ArbGG. Grundsatz

Arbeitsgerichtsgesetz vom 3. September 1953
[26. Juli 2012]
1§ 80. Grundsatz.
2(1) Das Beschlußverfahren finde[t] in den in § 2a bezeichneten Fällen Anwendung.
3(2) 4[1] Für das Beschlußverfahren des ersten Rechtszugs gelten die für das Urteilsverfahren des ersten Rechtszugs maßgebenden Vorschriften über Prozeßfähigkeit, Prozeßvertretung, Ladungen, Termine und Fristen, Ablehnung und Ausschließung von Gerichtspersonen, Zustellungen, persönliches Erscheinen der Parteien, Öffentlichkeit, Befugnisse des Vorsitzenden und der ehrenamtlichen Richter, Mediation und außergerichtliche Konfliktbeilegung, Vorbereitung der streitigen Verhandlung, Verhandlung vor der Kammer, Beweisaufnahme, gütliche Erledigung des Verfahrens, Wiedereinsetzung in den vorigen Stand und Wiederaufnahme des Verfahrens entsprechend, soweit sich aus den §§ 81 bis 84 nichts anderes ergibt. [2] Der Vorsitzende kann ein Güteverfahren ansetzen; die für das Urteilsverfahren des ersten Rechtszugs maßgebenden Vorschriften über das Güteverfahren gelten entsprechend.
5(3) § 48 Abs. 1 findet entsprechende Anwendung.
Anmerkungen:
1. 1. Oktober 1953: § 123 des Gesetzes vom 3. September 1953.
2. 1. Juli 1979: Artt. 1 Nr. 54 Buchst. a, 5 des Gesetzes vom 21. Mai 1979.
3. 1. Mai 2000: Artt. 1 Nr. 20, 5 des Gesetzes vom 30. März 2000.
4. 26. Juli 2012: Artt. 4 Nr. 5, 9 des Gesetzes vom 21. Juli 2012.
5. 1. Januar 1991: Artt. 6 Nr. 9, 23 des Ersten Gesetzes vom 17. Dezember 1990.

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