§ 68 AktG. Übertragung von Namensaktien. Vinkulierung

Aktiengesetz vom 6. September 1965
[25. Januar 2001]
1§ 68. 2Übertragung von Namensaktien. Vinkulierung.
(1) 3[1] Namensaktien können auch durch Indossament übertragen werden. [2] Für die Form des Indossaments, den Rechtsausweis des Inhabers und seine Verpflichtung zur Herausgabe gelten sinngemäß Artikel 12, 13 und 16 des Wechselgesetzes.
(2) [1] Die Satzung kann die Übertragung an die Zustimmung der Gesellschaft binden. [2] Die Zustimmung erteilt der Vorstand. [3] Die Satzung kann jedoch bestimmen, daß der Aufsichtsrat oder die Hauptversammlung über die Erteilung der Zustimmung beschließt. [4] Die Satzung kann die Gründe bestimmen, aus denen die Zustimmung verweigert werden darf.
4(3) Bei Übertragung durch Indossament ist die Gesellschaft verpflichtet, die Ordnungsmäßigkeit der Reihe der Indossamente, nicht aber die Unterschriften zu prüfen.
5(4) Diese Vorschriften gelten sinngemäß für Zwischenscheine.
Anmerkungen:
1. 1. Januar 1966: § 410 des Gesetzes vom 6. September 1965.
2. 25. Januar 2001: Artt. 1 Nr. 6 Buchst. a, 7 S. 2 des Gesetzes vom 18. Januar 2001.
3. 25. Januar 2001: Artt. 1 Nr. 6 Buchst. b, 7 S. 2 des Gesetzes vom 18. Januar 2001.
4. 25. Januar 2001: Artt. 1 Nr. 6 Buchst. c, Buchst. d, 7 S. 2 des Gesetzes vom 18. Januar 2001.
5. 25. Januar 2001: Artt. 1 Nr. 6 Buchst. e, 7 S. 2 des Gesetzes vom 18. Januar 2001.

Umfeld von § 68 AktG

§ 67 AktG. Eintragung im Aktienregister

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§ 69 AktG. Rechtsgemeinschaft an einer Aktie