§ 129 AO. Offenbare Unrichtigkeiten beim Erlaß eines Verwaltungsaktes

Abgabenordnung (AO) vom 16. März 1976
[28. August 2002]
1§ 129. Offenbare Unrichtigkeiten beim Erlaß eines Verwaltungsaktes. [1] Die Finanzbehörde kann Schreibfehler, Rechenfehler und ähnliche offenbare Unrichtigkeiten, die beim Erlaß eines Verwaltungsaktes unterlaufen sind, jederzeit berichtigen. [2] Bei berechtigtem Interesse des Beteiligten ist zu berichtigen. 2[3] Wird zu einem schriftlich ergangenen Verwaltungsakt die Berichtigung begehrt, ist die Finanzbehörde berechtigt, die Vorlage des Schriftstücks zu verlangen, das berichtigt werden soll.
Anmerkungen:
1. 1. Januar 1977: § 415 Abs. 1 des Gesetzes vom 16. März 1976, Artt. 10 Nr. 1, 20 Abs. 1 des Gesetzes vom 13. Dezember 2006.
2. 28. August 2002: Artt. 4 Nr. 11, 74 Abs. 1 des Gesetzes vom 21. August 2002.

Umfeld von § 129 AO

§ 128 AO. Umdeutung eines fehlerhaften Verwaltungsaktes

§ 129 AO. Offenbare Unrichtigkeiten beim Erlaß eines Verwaltungsaktes

§ 130 AO. Rücknahme eines rechtswidrigen Verwaltungsaktes